In vielen industriellen Kläranlagen stoßen die Betreiber häufig auf ein gemeinsames Problem:
Die COD wird erfolgreich reduziert, aber die Farbe bleibt im Abwasser sichtbar.
Dieses Phänomen tritt besonders häufig bei Textil-, Färbungs-, Druck- und Pigmentabwässern auf.chemische Art der Farbe im Abwasser, anstatt nur biologischen Abbau.
Die Farbe im Industrieabwasser wird hauptsächlich durchgelöste FarbstoffmoleküleDiese Farbstoffe enthaltenChromophore-Gruppen, wie z. B.:
Azo-Bindungen (N=N)
Aromatische Ringe
Konjugierte Strukturen mit doppelter Bindung
Diese Strukturen absorbieren sichtbares Licht und sind so konzipiert, daß siechemisch stabil, resistent gegen Licht, Hitze und biologischen Abbau.
Am wichtigsten ist,Die meisten industriellen Farbstoffe haben eine negative Ladung im Wasser., so dass sie sehr löslich und schwer zu entfernen sind.
Biologische Behandlungssysteme sind so konzipiert, dassbiologisch abbaubare organische Stoffe, keine chemisch stabilen Farbstoffe.
Zu den Haupteinschränkungen gehören:
Viele Farbstoffmoleküle sind so konzipiert, dass sie Mikrobenangriffen widerstehen, so dass sie biologische Reaktoren fast unverändert überleben können.
Im Gegensatz zu schwebenden Feststoffen lassen sich gelöste Farbstoffe selbst nach biologischer Oxidation nicht auf natürliche Weise absetzen oder schweben.
Negativ geladene Farbstoffmoleküle wehren sich gegenseitig ab, bleiben im Wasser zerstreut und behalten die sichtbare Farbe.
Als Ergebnis, selbst nach einer wirksamen biologischen Behandlung,Farbe geht oft unbehandelt durch das System..
Bei industriellen Anwendungen werden Farbstoffe absichtlich so konzipiert, dass sie sich an Fasern binden.
Reaktive Farbstoffe
Säurefarbstoffe
Direktfarbstoffe
Diese Farbstoffe trennen sich typischerweise im Wasser und bildenanionische Arten, wodurch die Faseraufnahme erhöht wird, aber auch die Stabilität des Abwassers erhöht wird.
Diese negative Ladung ist der grundlegende Grund, warumHerkömmliche Absetz-, Filtrations- und biologische Methoden entfernen die Farbe nicht.
Um die Farbe effektiv zu entfernen,Die elektrische Stabilität der Farbstoffmoleküle muss zerstört werden..
Dies wird durchchemische Abfärbung mit Hilfe von kationischen Polymeren.
Kationische Entfärbungsmittel führen positiv geladene Funktionsgruppen in das Abwasser ein, die negativ geladene Farbstoffe anziehen und neutralisieren.
Sobald sie neutralisiert sind, verlieren die Farbstoffmoleküle ihre Wasserlöslichkeit und ihre Strukturstabilität.
Die neutralisierten Farbstoff-Polymerkomplexe bilden unlösliche Partikel, die durch Sedimentation, Flotation oder Filtration entfernt werden können.
Dieses Verfahren richtet sich an dieUrsache der Farbe, anstatt Farbe als sekundäres Symptom zu behandeln.
Die Wirksamkeit eines Entfärbungsmittels hängt in erster Linie von seinerKationische Ladungsdichte, nicht seine molekulare Größe.
Eine höhere Ladedichte ermöglicht eine stärkere Neutralisierung
Schnellere Reaktionskinetik
Niedrigere chemische Dosierung
Das ist der Grund.Kationische Polymere mit niedrigem bis mittlerem Molekülgewicht mit hoher Ladedichtesind weit verbreitet für die Abfärbung von Industrieabwasser.
Die chemische Abfärbung wird üblicherweise bei:
Abwässer der Textilfärbung
Abwasser aus der Farbstoffherstellung
Druck- und Pigmentabwasser
Farbpolieren nach biologischer Behandlung
In vielen Systemen werden Entfärbungsmittel zusammen mitanorganische Koagulanzien und Flockulanzienzur Optimierung der Gesamtwirksamkeit der Behandlung.
Die Farbe in Industrieabwasser ist einProblem der chemischen Stabilität, nicht biologisch.
Solange Farbstoffmoleküle elektrisch stabil und gelöst bleiben, bleibt die Farbe bestehen.
Eine effektive Farbentfernung erfordertgezielte chemische Neutralisierung, so daß kationische Entfärbungsmittel ein wesentliches Werkzeug für Industriezweige sind, die mit strengen Standards für die Entsorgung oder Wiederverwendung konfrontiert sind.